Oberliga Sachsen – männliche B-Jugend

Spielbericht vom 07.03.2026

Radebeuler HV vs. NSG Gc-Mee-LO      33 : 33 (14:18)

Auswärtsspieltag in Radebeul
„Verzeih‘n Sie mein Herr, fährt dieser Zug nach Kötzschenbroda?“, ein Lied von Bully Buhlan, gesungen auf die Melodie von „Chattanooga Choo Choo“ der Glen Miller Band.
Eher bekannt ist aber die Version „Sonderzug nach Pankow“ von Udo Lindenberg.
Nicht mit dem Zug, sondern in den Mannschaftsbussen ging es für uns früh morgens auf Auswärtsfahrt ins sächsische Nizza, nach Kötzschenbroda, Ortsteil von Radebeul.
Mit immerhin acht historischen Stadtkernen kann Radebeul aufwarten.
Die Elb-Sporthalle Radebeul West ist eine kleine Sporthalle, gerade so kann man auf einer Bank neben dem Spielfeld Platz nehmen, trotzdem hat sie was.
Harter Betonboden mit Kunststoffbelag sorgt hier für harte Landungen.
Die Hausherren begannen die Partie mit dem Anwurf, das erste Tor erzielten jedoch unsere Jungs. Sie standen fest entschlossen und zupackend in ihrer Abwehr, kamen so zu Ballgewinnen und konnten noch dreimal ohne Gegentreffer nachlegen.
0:4 stand es nach vier Minuten aus Sicht der Radebeuler. Aber 4-0 Läufe können diese eben auch, und somit egalisierten sie in den kommenden drei Minuten den Spielstand zum 4:4.
Dies schockte unsere in blau spielenden Jungs jedoch nicht. Aufbauend auf ihre Abwehrarbeit gingen sie verdient mit 5:12 in eine sichere Führung, und konnten mit mehreren kleinen Nadelstichen bis in Minute 22 ihren Vorsprung auf acht Tore ausbauen. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit brachen sie jedoch ein. Die Gastgeber kamen bis zum Pausenpfiff auf vier Tore zum 14:18 ran.
Diesen Torabstand konnten unsere NSG’ler in Hälfte zwo bis zur 33ten Minute stabil halten. Von da an drehten die B-jugendlichen aus Radebeul ihren Turbo auf. Ab der siebenunddreißigsten Minute rißen sie die Führung an sich, und unsere Jungs mußten sich immer wieder herankämpfen. Kurzzeitig liefen sie zwei Toren hinterher.
Beim Stand von 33:33 waren noch eine Minute zehn zu spielen, alles war für beide Mannschaften also noch drin. Allerdings gelang es keiner mehr einen Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Gehörte die erste Hälfte überragend uns, so zeigten die Gastgeber warum sie zurecht einen Platz hinter uns in der Tabelle auf ihre Chance lauerten.
Am Ende haben wir heute einen Punkt gewonnen und gezeigt das die Arbeit im Training Früchte trägt.